Witzeübersicht

Witze aus Schule und Uni


Der Mathematik Unterricht

Matheunterricht

Hauptschule:
Ein Bauer verkauft einen Sack Kartoffeln für 50 Euro.
Die Erzeugerkosten betragen 40 Euro.
Berechne den Gewinn!

Realschule:
Ein Bauer verkauft einen Sack Kartoffeln für 50 Euro.
Die Erzeugerkosten betragen 4/5 des Erlöses.
Wie hoch ist der Gewinn?

Gymnasium:
Ein Agrarökonom verkauft eine Menge subterraner Feldfrüchte für eine Menge Geld (G).
G hat die Mächtigkeit 50.
Für die Elemente aus G gilt: G ist 1.
Die Menge hat die Herstellungskosten (H).
H ist um 10 Elemente weniger mächtig als die Menge G.
Zeichnen Sie das Bild der Menge H als die Tilgungsmenge der Menge G und geben sie die Lösung (L) für die Frage an:
Wie mächtig ist die Gewinnsumme?

Waldorfschule:
Ein Bauer verkauft einen Sack Kartoffeln für 50 Euro.
Die Erzeugerkosten betragen 40 Euro und der Gewinn 10 Euro.
Aufgabe:
Unterstreiche das Wort Kartoffeln und singe ein Lied dazu

Ich will nicht in die Schule

Ich will nicht in die Schule“, jammert Erich.
„Aber du musst in die Schule“, sagt seine Mutter.
„Die Schüler mögen mich nicht, die Lehrer hassen mich, der Hausmeister kann mich nicht leiden, selbst der Busfahrer kann mich nicht ausstehen.“
„Jetzt reiß dich bitte zusammen!“, ruft die Mutter.
„Du bist 45 Jahre alt und der Rektor - du musst in die Schule.“

Ich tue alles für eine gute Note

Eine hübsche Schülerin fängt ihren Klassenlehrer vor der Schule ab:
„Herr Müller, ich würde alles tun, um eine gute Note zu bekommen.“
Der Lehrer schaut sie skeptisch an.
„Wirklich alles?“
„Ja“, haucht sie und klimpert verführerisch mit den Augen.
Der Lehrer lächelt sie erfreut an:
„Auch lernen?“

Examensfrage nach der Hölle

Im Folgenden eine wirklich gestellte Frage im Abschlusstest Chemie der NUI, Maynooth (Grafschaft Kildare, Irland).
Bonusfrage:
Ist die Hölle exotherm (gibt Wärme ab) oder endotherm (absorbiert Wärme)?
Ein Student schrieb Folgendes:

Zuerst müssen wir herausfinden, wie sehr sich die Masse der Hölle über die Zeit verändert.
Ich bin der Meinung, dass man mit einiger Sicherheit annehmen darf, dass Seelen, die einmal in der Hölle sind, selbige nicht mehr verlassen.
Bezüglich der Frage, wie viele Seelen in die Hölle wandern, können uns die Ansichten der vielen Religionen Aufschluss geben, die in der heutigen Zeit existieren.
Bei den meisten dieser Religionen wird festzustellen sein, dass man in die Hölle wandert, wenn man ihnen nicht angehört.
Da es mehr als nur eine dieser Glaubensbekenntnisse gibt und weil man nicht mehr als einer Religion angehören kann, kann man davon ausgehen, dass alle Seelen in die Hölle wandern.
Angesichts der bestehenden Geburts- und Todesraten ist zu erwarten, dass die Zahl der Seelen in der Hölle exponentiell wachsen wird.
Betrachten wir nun die Frage des sich ändernden Umfangs der Hölle.
Da sich laut Boyles Gesetz der Rauminhalt der Hölle proportional zum Wachsen der Seelenanzahl ausdehnen muss, damit Temperatur und Druck in der Hölle konstant bleiben, haben wir zwei Möglichkeiten:
1. Sollte sich die Hölle langsamer ausdehnen als die Menge hinzukommender Seelen, werden die Temperatur und der Druck in der Hölle so lange steigen, bis die ganze Hölle auseinander bricht.
2. Sollte sich die Hölle schneller ausdehnen als die Menge hinzukommender Seelen, dann werden Temperatur und Druck fallen, bis die Hölle zufriert.
Welche der Möglichkeiten ist es nun?
Wenn wir Sandras Prophezeiung mit einbeziehen, die sie mir gegenüber im ersten Studienjahr geäußert hat - nämlich, dass es in der Hölle ein kalter Tag sein wird, bevor ich mit dir schlafe - sowie die Tatsache, dass ich gestern mit ihr geschlafen habe, kommt nur Möglichkeit 2. in Frage.
Deshalb bin ich überzeugt, dass die Hölle endotherm ist und bereits zugefroren sein muss.
Aus der These, wonach die Hölle zugefroren ist, folgt, dass keine weiteren Seelen dort aufgenommen werden können und sie erloschen ist.
Womit nur noch der Himmel übrig bleibt und die Existenz eines göttlichen Wesens beweist - was wiederum erklärt, warum Sandra gestern Abend die ganze Zeit Oh mein Gott geschrien hat.
Dieser Student erhielt als einziger die Höchstnote.

Das Physikexamen

Das Physik-Examen
Folgende Frage ist einem Physikstudenten der Universität Kopenhagen gestellt worden:
Beschreiben Sie, wie man die Höhe eines Wolkenkratzers mit einem Barometer feststellt.

Der Prüfling antwortete:
„Sie binden ein langes Stück Schnur an das Barometer, senken dann das Barometer vom Dach des Wolkenkratzers zum Boden.
Die Länge der Schnur plus die Länge des Barometers entspricht der Höhe des Gebäudes.“

Diese originelle Antwort entrüstete den Prüfer so sehr, dass er den Studenten durchfallen ließ.
Dieser appellierte an seine Grundrechte, da seine Antwort unbestreitbar korrekt war.
Die Universität urteilte, dass die Antwort in der Tat korrekt war, aber kein wahrnehmbares Wissen von Physik zeige.
Also bekam der Student eine weitere Chance und ihm wurde noch einmal dieselbe Frage gestellt.
„Es gibt mehrere Möglichkeiten“, antwortete er.
„Erstens könnten Sie das Barometer bis zum Dach des Wolkenkratzers nehmen, es über den Rand fallen lassen und die Zeit messen, die es braucht, um den Boden zu erreichen.
Die Höhe des Gebäudes kann mit der Formel h=0.5*g*t2 berechnet werden.
Der Barometer wäre allerdings dahin.
Falls die Sonne scheint, könnten Sie die Höhe des Barometers messen, es hochstellen und die Länge seines Schattens messen.
Dann messen Sie die Länge des Schattens des Wolkenkratzers.
Anhand der proportionalen Arithmetik ist es leicht, die Höhe des Wolkenkratzers zu berechnen.

Wenn Sie aber in einem hohen Grade wissenschaftlich sein wollten, könnten Sie ein kurzes Stück Schnur an das Barometer binden und es schwingen lassen wie ein Pendel, zuerst auf dem Boden und dann auf dem Dach des Wolkenkratzers.
Die Periodendauer wäre T=2pi*Wurzel(l/g).
Die Höhe entspricht der Abweichung der gravitationalen Wiederherstellungskraft.
Oder, wenn der Wolkenkratzer eine äußere Nottreppe besitzt, wäre es am Einfachsten, da hinaufzusteigen, die Höhe des Wolkenkratzers in Barometerlängen abzuhaken und oben zusammenzählen.
Wenn Sie aber lediglich eine langweilige und orthodoxe Lösung wünschen, dann können Sie selbstverständlich das Barometer benutzen, um den Luftdruck auf dem Dach des Wolkenkratzers und auf dem Grund zu messen.
Mit Hilfe der Differenz kann die Höhe des Gebäudes leicht berechnet werden.

Aber, da wir ständig aufgefordert werden die Unabhängigkeit des Verstandes zu üben und wissenschaftliche Methoden anzuwenden, würde es ohne Zweifel viel einfacher sein, an der Tür des Hausmeisters zu klopfen und ihm zu sagen:
Ich habe hier ein schönes Barometer.
Das gebe ich Ihnen, wenn Sie mir die Höhe dieses Wolkenkratzers nennen.“

Der Kursteilnehmer war Niels Bohr, der erste Däne, der einen Nobelpreis für Physik bekam.

Schall oder Licht

Eine Physiklehrerin fragt ihre Schüler:
„Was ist schneller, der Schall oder das Licht?“
Der erste antwortet:
„Der Schall.“
„Falsch, aber wie kommen Sie darauf?“, fragt die Lehrerin.
„Wenn ich den Fernseher einschalte, kommt zuerst der Ton und dann das Bild“, erklärt der Schüler.
Die Lehrerin stellt dem nächsten Schüler die gleiche Frage.
„Das Licht“, antwortet der zweite Schüler.
Die Lehrerin freut sich.
„Richtig! Bitte begründen Sie das!“
„Wenn ich mein Radio einschalte, geht zuerst das Licht an und dann kommt Musik.“
Die Lehrerin ist fassungslos, nur mit Mühe kann sie sich beruhigen und beschließt, noch einen letzten Versuch zu starten.
„Das Licht“, erklärt der dritte Schüler.
„Warum?“, fragt die Lehrerin misstrauisch.
„Bei einem Gewitter sehe ich zuerst den Blitz, danach höre ich den Donner.“
„Ja, richtig!“, freut die Lehrerin sich.
„Woran liegt das?“
Darauf erklärt der Schüler sichtlich stolz:
„Das liegt daran, dass die Augen weiter vorne liegen als die Ohren.“

Mathe/Physik